Passivrauchen.
Lästig und tödlich.

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Am 30. November 2008 stimmen wir in Freiburg über die Verfassungsinitiative Passivrauchen und Gesundheit sowie den Gegenvorschlag des Staatsrates und des Grossen Rates ab. Die Verfassungsinitiative Passivrauchen und Gesundheit untersagt das Rauchen in allen öffentlichen, geschlossenen Räumen, insbesondere in jenen, die einer Betriebsbewilligung bedürfen. Auch der Gegenvorschlag verbietet das Rauchen in öffentlichen geschlossenen Räumen, aber erlaubt es in abgetrennten und speziell einge- richteten Räumen, die nicht als Arbeitsplatz dienen - dies unter der Bedingung, dass sie von den anderen Räumen durch eine dichte Abschrankung getrennt und als Raucherräume («Fumoirs») gekennzeichnet sind sowie über eine wirksame Lüftung verfügen.






am 30. November 2008:
1. stimmen Sie 2x ja:
  Ja zur Verfassungsinitiative Passivrauchen und Gesundheit
  Ja zum Gegenvorschlag
2. bei der Stichfrage   kreuzen Sie die Verfassungsinitiative Passivrauchen und Gesundheit an

Passivrauchen macht krank und tötet
Mehr dazu:
Passivrauchen erhöht das Risiko für Lungenkrebs und Herz-Kreislauf- Krankheiten. Bei Kindern verlangsamt sie das Lungenwachstum und löst Asthma, Krankheiten der Atemwege sowie Mittelohrentzündungen aus. Passivrauchen tötet jedes Jahr über 1’000 Menschen in der Schweiz.

Rauchfrei arbeiten - die Fakten (AT-Schweiz)
Gesundheitsschutz der Angestellten
Mehr dazu:
Das Personal im Gastgewerbe ist dem Passivrauch besonders ausgesetzt, ohne sich ihm entziehen zu können. Laut einer Studie der Hotel & Gastro Union wünschen die Angestellten grossmehrheitlich (3 von 4) rauchfreie Restaurants und Bars, um ihre eigene Gesundheit schützen zu können.

Feinstaubbelastungen in den Restaurants (.pdf 280 Ko)
Restaurants sans fumée (Cipretfribourg.ch)
Die Jugend schützen
Mehr dazu:
Vollständig rauchfreie Räume helfen bei der Vorbeugung gegen die Ta- baksucht, vor allem bei Jugendlichen. Ein vollständiges Rauchverbot in Gaststätten senkt den Anteil der Raucher bei den Jugendlichen: Eine neue Studie zeigt, dass das allgemeine Rauchverbot in öffentlichen Räumen auf die Raucher selbst einen positiven Einfluss hat. Es macht ihnen das Problem bewusst und lässt sie das Rauchen zumindest unterbrechen.

Amerikanisch Studie zum Thema
Schutz vor Passivrauchen wirkt lebenserhaltend und senkt die Kosten
Mehr dazu:
Die durch Tabakkonsum verursachten Gesundheitsrisiken lösen jährliche Kosten von 5 bis 10 Milliarden Franken aus, zu denen 500 Millionen Franken infolge Passivrauchens kommen. Rauchfreie Arbeitsstellen und rauchfreie öffentliche Räume erleichtern es,
das Rauchen aufzugeben und schützen wirksam vor Passivrauchen. Beide Massnahmen senken also die Gesundheitskosten.

Coût du tabac - Etude de l'institut de recherches économiques de l'Uni de Neuchâtel.
JA in anderen Kantonen
Mehr dazu:
Eine Reihe anderer Kantone - Tessin, Genf, Graubünden, Uri, Solothurn, Appenzell-Ausserrhoden, Sankt-Gallen – sowie mehrere umliegende Länder haben bereits genügend Erfahrungen gesammelt, um heute sagen zu können, dass die eingeführten Gesetze von der Bevölkerung gut akzeptiert und beachtet werden. Im Kanton Freiburg befürworten 7 von 10 befragten Personen ein Rauchverbot in Gaststätten.

Stand in den Kantonen - Karte
Zusammenfassung (.pdf 72 Ko)
Die Kantone sind zuständig dafür, strengere Massnahmen zu erlassen Mehr dazu:
Das Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen ist ungenügend. Die Annahme der Verfassungsinitiative als auch des Gegenvorschlags, ermöglicht den FreiburgerInnen freier zu atmen.

Bundesgesetz
zum Schutz vor Passivrauchen
(.pdf 80 Ko)

Nammentliche Abstimmung
Eine wirtschaftlich neutrale Massnahme
In den Ländern und Kantonen, die das Passivrauchen verboten haben, wurde für das gesamte Gastgewerbe weder eine Umsatzeinbusse noch der Verlust von Arbeitsplätzen beobachtet.




Irlande: Restaurants sans fumée: meilleur chiffre d'affaires - (Quelle in english)
Diagramm der Umsatzentwicklung der Irischen Pubs



















am 30. November 2008:
1. stimmen Sie 2x ja:
  Ja zur Verfassungsinitiative Passivrauchen und Gesundheit
  Ja zum Gegenvorschlag
2. bei der Stichfrage   kreuzen Sie die Verfassungsinitiative Passivrauchen und Gesundheit an



















 



Um frei zu atmen statt passiv zu rauchen:
Stimmen Sie 2x ja...






... und bei der Stichfrage
kreuzen Sie die verfassungsinitiative an

















Warum 2x ja ?
• Die Mehrheit der Freiburgerinnen und Freiburger möchte rauch-freie öffentliche Räume. Das garantieren beiden Abstimmungsvorlagen.
• Damit ein solches Rauchverbot eingeführt wird, muss mindestens eine der beiden Vorlagen das Volksmehr erhalten.















Warum die Verfassungsinitiative Passivrauchen und Gesundheit unterstützen?
• Denn Raucherräume oder «Fumoirs» sind eine ungeeignete Massnahme, da es kaum zu verhindern ist, dass Feinstäube aus geschlossenen Räumen entweichen.
• Da Raucherräume zudem kostspielig und technisch schwierig einzurichten sind, würde der Gegenvorschlag eine Ungleichheit zwischen grossen und kleinen Betrieben schaffen.







Kontakt:

CIPRET Freiburg
Fachstelle Tabakprävention
Rte de Beaumont 2
PF 75, 1709 Fribourg
Tel. 026 425 54 10
www.cipretfribourg.ch
info@cipretfribourg.ch







Die Gesundheitsligen des Kantons Freiburg engagieren sich aktiv für 2 x JA am 30. November 2008

Die Gesundheitsligen vereinigen :
• die Krebsliga
• die Diabetes-Gesellschaft
• die Lungenliga
• CIPRET
• das Zentrum für Brustkrebs-Früherkennung
• das Krebsregister




Passivrauchen.
Lästig und tödlich.